Am 21. März fand für unsere Atemschutzgeräteträger eine Heißausbildung statt.
In diesem Jahr haben wir uns für eine Heißausbildung am Standort in Vellmar entschieden. Die Firma Firexperts reiste am Samstagfrüh mit ihrer mobilen Brandsimulationsanlage nach Vellmar. Nach einem gemeinsamen Frühstück im Feuerwehrhaus ging es um 9 Uhr auch schon los. Im Unterrichtsraum gab es für unsere 23 Atemschutzgeräteträger einen Unterricht und eine Sicherheitsunterweisung.





Nach der Theorie folgte dann ab 10 Uhr auch schon die Praxis. Die Atemschutzgeräteträger wurden hierzu in zwei Gruppen aufgeteilt. Für Gruppe 1 ging es zuerst in die Brandsimulationsanlage, während Gruppe 2 auf dem Hof des Feuerwehrhauses unsere Einsatzstellenhygiene aufbaute und betreute.






Im Container, der bereits kräftig mit Holzpaletten angeheizt war, konnten die Teilnehmer dann zunächst die unterschiedlichen Verläufe bei brennstoffkontrolliertem Brand und ventilationskontrolliertem Brand beobachten. Es konnten Brandphänomene wie Raumdurchzündung und Rauchschichtexplosion im Container dargestellt werden. Im Anschluss gab es noch ein Strahlrohrtraining zur Türöffnung zum Brandraum, sowie zur Kühlung des Brandraums.






Im Anschluss an die praktische Übung im Container testeten wir unsere Hygienekonzept und alle AGT durchliefen unsere Hygienestation. Es folgte eine Einsatznachbesprechung und die Mittagspause.






Nach der Mittagspause ging es dann für Gruppe 2 in den Atemschutzeinsatz und Gruppe 1 betreute die Einsatzstellenhygiene. Gegen 15 Uhr waren dann alle Arbeiten erledigt und die Stationen wurden abgebaut, sowie Atemschutzgeräte und Ausrüstung zur Reinigung gebracht. Nach gut 8 Stunden war diese besondere Ausbildung dann beendet.
Für die Sicherheit unserer Feuerwehrleute im Atemschutzeinsatz war die Ausbildung ein wertvoller Beitrag. Eine Umfrage unter den Teilnehmern ergab, auch im nächsten Jahr sollte es wieder eine Heißausbildung geben.
